Wenn du es im Frühling gerne bunt blühend im Garten haben möchtest, sorge im Herbst vor. „Nicht zu früh“ ist meine Devise. Ich orientiere mich meist an meinen Dahlien. Wenn sie die Erde verlassen, dürfen die Frühlingsblumenzwiebeln einziehen. Die Dahlien bekommen hier meist den ersten leichten Frost mit und erst dann hole ich sie aus der Erde.

Dieses Jahr war mein Timing perfekt, man muss sich auch selbst loben können, denn die Spitzen der Dahlien waren bereits erfroren. Sie sind ja recht empfindlich. Am Boden jedoch, waren die Blätter noch schön grün, die Knollen wurden also nicht beschädigt. Die Dahlien konnten bis zum letzen Moment blühen und sie müssen nun so wenig Zeit wie nötig im Winterquartier verbringen. Es gab schon Jahre, in denen ich die Dahlien erst im Januar aus der Erde holen musste. Je nach Lage des Gartens und Wetter, solltest du hier also ganz flexibel bleiben.

Bevor der Boden nun durchfriert, stecke ich die Frühlingsblumenzwiebeln in den Boden. Wenn es zu warm ist, besteht die Gefahr, dass die Zwiebeln zu früh austreiben. Dieses Jahr war es besonders warm, daher war Mitte November der richtige Zeitpunkt meine Zwiebeln zu stecken. Nächste Woche sagt der Wetterfrosch die ersten Minusgrade. Perfektes Timing!

Gut zugegeben, manchmal verpasse ich das perfekte Timing und dann ist Boden tiefgefroren und man kommt mit nichts mehr in die Erde (außer meiner Makita natürlich …). Oder ich finde im Sale ganz tolle Schnäppchen, an denen ich nicht vorbei komme. Dann bleibt immer noch die Möglichkeit alles im Topf zu pflanzen, wie ich es mit diesen Tulpen getan habe. Sie haben den Umzug im übrigen sehr gut überstanden und blühen nun zuverlässig jedes Jahr im Beet.

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