Schnee im März – Wie das Wetter meinen Biorhythmus verwirrt

Heute Morgen wurde ich wach, es war schon hell draußen. Man konnte zwar noch keine Vögel zwitschern hören, aber das konnte man in den letzten Tagen ja ohnehin kaum. Ganz ehrlich, in der Regel bin ich kein auf die Uhr Gucker beim Aufstehen, außer diese weckt mich unter der Woche mitten in der Nacht aus meiner Tiefschlafphase, weil Schulen der amüsanten Auffassung sind, Kinder würden in aller Herrgottsfrühe besser lernen. Heute hat mich ein merkwürdiges Gefühl dann doch veranlaßt einen kurzen Blick zu riskieren. 3 Uhr stand da, warum zum Geier also war es so ekelhaft hell da draußen? Tja, Schnee im März!

Dem Wettergott ist nicht zu trauen, dem Wettermann leider schon

Der Wettergott meinte heute Nacht mir eine besondere Freude vor die Haustür legen zu müssen. Und so führte die Kombination aus Mond und sich gerade neu bildender Schneedecke dazu, meinen Biorhythmus vollkommen aus dem Gleichgewicht zu werfen. Ja klar, der Wettermann hatte es schon seit Tagen angekündigt, es wird zu Niederschlägen kommen können am Wochenende. Aber mal Hand aufs Herz, mein naiver Geist dachte da im März eher an Regen. Hier überkam mich sogar die erste Euphorie, weil ich noch dachte “Mensch ein wenig Regen schwemmt die letzten Schneereste im Schatten auch noch weg”.

So war ich also der festen Überzeugung, die milderen Temperaturen und der Niederschlag würden dazu beitragen, dass ich am Sonntag endlich mit einem aufgetautem Kompost rechnen könnte (Wie es zum Komposteisklotz überhaupt kam, lest ihr hier). Wer sich jetzt nun fragt “wie am heiligen Sonntag steht das Landkind auf dem Kompost?”. Ja ich gestehe, mir ist mein Garten nun eben heilig und man sollte sich am Sonntag doch mit heiligen Dingen befassen. Der Kompost als solches , könnte hier also durchaus als Gartensakrileg ausgelegt werden.

Steht das Landkind auf dem Mist, weiß man das´grad Sonntag ist!

Leider kam der Niederschlag nun aber als Schnee zur Erde gefallen und brachte meinen inneren Biorhythmus mächtig durcheinander. So lag ich also morgens um 3h im Bett und musste intensiv an meinen Kompost denken. Wahre Verbundenheit zur Natur, könnte man dies auch nennen oder alternativ auch Hobbygärtnerwahnsinn.

Es hilft ja alles nichts, das Wetter läßt sich eben nicht ändern. Daher schnapp ich mir gleich Frieda den kleinen Landhund und mach mit ihr eine schöne Schneerunde. Immerhin eine, die heute Morgen vollkommen euphorisch vorm Fenster hockte und sich über die weiße Decke im Garten freute.

Macht es euch schön kuschelig!

Euer Landkind Manuela

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